Kirchdach- und Hammerspitze

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Auch wenn wir heuer bereits auf der Kirchdachspitze waren, wollte Nina unbedingt nochmals auf diesen Berg. Zum einen war letztes Mal das Wetter so, dass man vom Panorama nichts mitbekommen hat und zum zweiten war es nicht der Weg, den sie angedacht hatte. Aus diesem Grund ging es heute zum Elferlift in Neustift. Das Freizeitticket noch ein letztes Mal ausnützend ging es mit der Bahn nach oben um von der Bergstation erstmal 250 Höhenmeter über einen netten Steig auf die Pinnisalm abzusteigen.
Von der Alm dann kurz der Forststraße in Richtung Karalm folgend zweigten wir dann bald nach Osten (links) zum gut markierten Steig zur Kirchdachspitze ab. Anfangs in einigen Serpentinen steil in felsigeres Gelände empor, folgten ein paar leichte, seilversicherte Kraxelpassagen und tolle Tiefblicke hinunter zur Alm. Mit jedem Meter hinauf wurde dann das Panorama besser und nach und nach kamen die umliegenden Berge und in der nähe befindlichen Gletscher zum Vorschein. Von der kleinen Einschartung unterhalb des Gipfels ging es dann über den gleichen Weg wie letztes Mal in kraxelnder Weise die letzten Meter hinauf zum Gipfel und er verdienten Jause in herrlichen Panorama.
Für den Rückweg wählten wir dann die alternative Route über die Hammerspitze. Also dem Weg in Richtung Padasterjochhaus folgend hinab bis zu einem Wegweiser welcher zur Issenangeralm führen sollte. Über einen kurzen, sehr steilen Stich ging es auf die Westseite der Hammerspitze und in flachem Gelände an dieser vorbei bis sich der Weg teilt. Von dort dann ein paar Minuten dem Steig zum Padasterjochhaus folgend, ging es zu einer kleinen Scharte auf der Nordseite der Hammerspitze und von dort über einen ebenfalls gut markierten (jedoch nicht angeschriebenen) Weg zum Gipfel.
Nach einer kurzen Pause ging es dann über den gleichen Weg wieder hinunter zum letzten Wegweiser von dor zur Issenangeralm hinab. Über Schotterreisen, durch versicherte, äußerst brüchige Reisen mit mehr Sand als Schotter und durch den anschließenden Latschengürtel ging es dann die letzen Sonnenstrahlen genießend und dem Röhren der Hirsche lauschend hinab zur Alm und über die Forststraße talauswärts und zurück zum Auto.
Alles in allem war es eine lange aber sehr lohnenswerte Tour mit tollen Tief- und Fernblicken.

volle Distanz: 20624 m
Maximale Höhe: 2821 m
Minimale Höhe: 1017 m
Gesamtanstieg: 1812 m
Gesamtabstieg: -2581 m
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