Karwendelmarsch

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Früh am Morgen sind wir mit dem Zug von Innsbruck nach Scharnitz gestartet, um dort den klassischen Karwendelmarsch zu meistern. Allerdings wollten wir das Ganze gemütlich angehen und haben uns somit entschlossen, die Etappe von ~50km auf zwei Tage aufzuteilen.

 

Nachdem wir die lange, flache Strecke bis zur Larchetalm bewältigt hatten, machten wir endlich ein paar Höhenmeter und verdienten uns dadurch unser Mittagessen auf dem leider etwas überfüllten Karwendelhaus. Gut gestärkt waren die paar Kilometer zur Falkenhütte noch ein schöner Spaziergang und ein guter Ausklang dieses ersten ‚Wandertages‘.
Nachdem wir im Gemeinschaftsraum einen interessanten Kontakt knüpfen konnten, welcher uns von seinen Reisen ins Himalaya, seinen Motorradtrips von Österreich nach China oder quer durch Afrika erzählte, entschlossen wir uns früh (so gg. 23:00) schlafen zu gehen, damit wir (Roman & ich) noch vor dem Frühstück zum Steinfalk und somit zum einzigen Gipfel auf der Tour aufbrechen konnten. Leider spielte das Wetter nicht mit und in der Nacht brasselten (gefühlt) mehrere Badewannen pro m² auf unser Nachtlager nieder.
Nach gemütlichem und etwas überteuertem Frühstück machten wir uns dann an die zweite Tagesetappe. Anfangs mussten wir noch im Nebel und leichtem Regen wandern, doch rechtzeitig zum ungeschützten Teil der Strecke, kam die Sonne durch und wir durften den letzten Aufstieg in der Mittagshitze ‚geniessen‘. Bevor wir uns an den Abstieg zur Gramai machen konnten fanden wir ein junge Gams auf der Strecke liegen und machten noch einen kurzen Abstecher zur Lamsenjochhütte um dort den zuständigen Jäger zu informieren. Nach dem etwas mühevollen Abstieg ging es an den letzten und eindeutig schlechtesten Teil der Tour. Von der Gramaialm (Alm? NAJA!) bis zum geparkten Auto auf einer asphaltierten Straße!

Alles in Allem war es aber eine gelungene Tour und wir freuen uns bereits auf die nächsten dieser Art!

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