Gebhardtweg

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Erstens kommt es meistens anders und zweitens als man denkt! Geplant wäre dieses Wochenende eigentlich eine ‚kleine‘ Hochtour gewesen. Freitag Abend mit Roman nach Sulden und kurz im Auto pfeifen. Noch in der Nacht über den Hintergrat auf König Ortler starten und am Samstag Nachmittag mit Nina und Gabi auf der Payerhütte den Tag ausklingen lassen. Am nächsten Tag wieder über den Normalweg mit den beiden zum Gipfel.
Leider hat aber nicht alles mitgespielt, weshalb auch Roman die Tour abgesagt und einem kurzen Abstecher in den Kögeln zugesagt hat.
Mit Berni, Flo und Esther sollte es über den Gebhardtweg auf den Steingrubenkogel gehen, doch nach einer kurzen SMS war klar, dass wir nur zu viert waren.
Nichts desto trotz machten wir uns über die Mautstraße (immer noch in furchtbarem Zustand) zur Kemater, wo wir unsere Rücksäcke schulterten und über die Adolf-Pichler-Hütte in Richtung AK-Scharte aufstiegen.
Noch bevor es steil wurde ging es über den (gesperrten) Weg in Richtung Lizum und auf Höhe des nördlichsten Ausläufers über einem steilen Grashang hinauf zum Einstieg (Steinmann).
Die Kletterschuhe blieben abermals getrost im Rucksack und so stiegen wir in zwei Seilschaften nacheinander in die Route ein.
Nachdem wir den Gebhardtweg bereits vor einem Jahr gemacht hatten war es mit der Wegfindung kein Problem und so konnten wir die Kletterei in Ruhe genießen.
Am Weg selbst war leider der ein oder andere neue Ausbruch (natürlich oder durch andere Kletterer) zu erkennen und auch wir räumten durch Seilreibung leider die ein oder andere Rinne aus. Nach dem Spreizschritt bzw. Sprung erledigten wir dann noch die restlichen Klettermeter, bevor wir den Vorgipfel erreichten, an welchem wir uns in die Rinne abseilten und diese nach Westen ein paar Meter abgestiegen sind. Anders als im letzten Jahr nahmen wir dann die nächste Rinne nach Süden, hinauf zum Klettersteig und stiegen über diesen zur AK-Scharte und anschließend zum AP-Hütte und zum Auto ab.
Fotos gibt es hier

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